©Philipp Lepenies

Lässt sich die Demokratie noch retten?

Ein Frohnauer Diskurs mit Prof. Dr. Philipp Lepenies

Die Demokratie ist weltweit bedroht. Immer weniger Menschen haben Vertrauen in sie – auch in Deutschland. Aber kann man überhaupt noch etwas aktiv tun, um sie zu stärken und zu schützen? Der Berliner Politikwissenschaftler Philipp Lepenies von der Freien Universität argumentiert, dass es sich lohnt, dafür die historischen Momente der Entstehung der modernen Demokratien einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Aus dem Betrachten des Werdens der Demokratie lassen sich klare Ideen ableiten, um sich gegen ihr heutiges Vergehen zu stemmen. Ideen, von denen wir vergessen haben, wie wichtig sie uns eigentlich sein müssen.

Philipp Lepenies ist Ökonom und Professor für Politik mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität. Vor seiner Zeit in der Wissenschaft hat er über 10 Jahre als Projektmanager in der internationalen Entwicklungshilfe gearbeitet. Er ist spezialisiert auf Fragen der Sozialpolitik (Armut, Ungleichheit), der Transformation und vor allem der Ideengeschichte, ein Fachgebiet, das untersucht, woher die Konzepte, Ideen und Glaubensgrundsätze kommen, die uns als politische Menschen leiten und oft auch unbewusst prägen. Von ihm stammen die Bücher: „Die Macht der einen Zahl. Eine politische Geschichte des Bruttoinlandsprodukts“ , „Verbot und Verzicht. Politik aus dem Geiste des Unterlassens“ und aktuell „Souveräne Entscheidungen. Vom Werden und Vergehen der Demokratie“, alle erschienen im Suhrkamp-Verlag.

 

Veranstalter: Kulturhaus Centre Bagatelle e.V.

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