Lesung auf "Cafe Finito"
Literarischer Salon — Sybil Volks
Auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin, in Gesellschaft von Deutschlands talentiertesten
Toten, stand das Café Finito – ein Ort des Trostes, der Begegnung, der Geschichten. Zwischen den
Gräbern von Brecht und Bohley, Hegel und Herrndorf trifft sich ein Jahr lang eine Abschiedsgruppe:
Iris, die Schriftstellerin, hat ihre Mutter verloren, Matthias, Versicherungsmakler, seine Geliebte,
Lizzie nach siebzig Jahren ihren Mann, und Mira, die junge Ärztin, ihre beste Freundin. Gemeinsam
lernen sie, sich zu erinnern, und manche fassen Mut, etwas Neues zu wagen. Auch ein Lemur und
eine spezieller Maulbeerbaum spielen eine Rolle, und eines Nachts feiern die Lebenden und die
Toten ein rauschendes Fest.
Mit feinem Humor, Empathie und überraschender Leichtigkeit erzählt Sybil Volks, wie aus Fremden
eine Gemeinschaft wird – ein Roman über Trauer und Trost, der das Leben feiert.
Sybil Volks hat fünf Romane sowie Erzählungen und Gedichte veröffentlicht. Ihr erstes Buch, der
historische Berlin-Krimi »Café Größenwahn«, war nominiert für den Glauser als bestes Krimidebüt.
Der Roman »Torstraße 1« erzählt über 80 Jahre von drei Familien und einem Gebäude im Zentrum
Berlins, das zum Spiegel der Zeit wird. Nach der Buchvorlage entstand die TV-Serie »Das Haus der
Träume«. 2015 erschien der Bestseller »Wintergäste« um drei Generationen in einem eingeschneiten
Inselhaus, im Folgeroman »Die Glücksreisenden“ wirft Komet Fortune das Leben der Insulaner aus
der Bahn. In Sybil Volks‘ neuem Roman »Café Finito« wird ausgerechnet ein Friedhof zu einem
quicklebendigen Ort, an dem sich Trauernde und Liebende, Ernst und Witz begegnen.
Musikalische Begleitung der Lesung: Bettina Hartl
Veranstalter: Kunstverein Centre Bagatelle e.V
©Lotte Ostermann
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